Spontane Planänderung- Feriengrogramm 2026
Unter der bewährten Leitung des Betreuerteams, bestehend aus Christine Herzberger, Silke Messingschlager, Melissa Schütz, Max Krolopper, Christian Rendel und Christian Wolfrum, startete die Gruppe kurz darauf in ein unvergessliches Abenteuer.
Das Erlebnis begann für die 20 teilnehmenden Mädchen und Jungen am Bahnhof in Wiesenthau, von wo aus sie gemeinsam mit dem Zug nach Ebermannstadt fuhren. Nach einem kurzen Fußweg erreichte die gut gelaunte Truppe das Katastrophenschutzzentrum des Landratsamtes Forchheim. Vor Ort wurden die Kinder bereits von Kreisbrandmeister Andreas Schriefer erwartet, der die Gruppe herzlich empfing und die Kids in die Geheimnisse des regionalen Atemschutz einweihte.
Das absolute Highlight des Tages wartete im Inneren des Zentrums mit der Atemschutzübungsstrecke des Landkreises Forchheim. Hier, wo sich sonst aktive Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz für den Ernstfall fit machen und jährlich ihre Belastungsprobe absolvieren müssen, durfte sie selbst aktiv werden. Zuerst wurden die speziellen Sportgeräte unter die Lupe genommen. Die Kinder durften das Laufband, die Endlosleiter und die Trainingsfahrräder ausprobieren, die bei den echten Einsatzkräften für die nötige körperliche Belastung vor dem Durchgang sorgen. Anschließend öffneten sich die Türen zur eigentlichen Übungsstrecke. Jedes Kind bekam die Gelegenheit, die mit zahlreichen Hindernissen, engen Röhren und Durchstiegen gespickte Gitterstrecke im Eigenversuch zu durchqueren, was allen Teilnehmern viel Mut und Geschicklichkeit abverlangte.
Nach dem spannenden Parcours verabschiedeten und bedankten sich die Kinder, sowie das gesamte Betreuerteam bei Kreisbrandmeister Andreas Schriefer für die packenden Einblicke und die investierte Zeit. Nach so viel Action war eine Abkühlung dringend nötig, weshalb die Gruppe auf dem Marktplatz von Ebermannstadt eine wohlverdiente Eispause einlegte. Frisch gestärkt ging es schließlich zu Fuß zurück zum Bahnhof und mit dem Zug nach Hause. Die Kinder waren restlos begeistert von den Erlebnissen des Tages. Auf dem gesamten Heimweg unterhielten sie sich aufgeregt über die verschiedenen Schwierigkeiten des Parcours und tauschten sich voller Stolz über die versteckten Türen aus, die es in der Strecke zu entdecken und zu meistern galt. Dank des schnellen, flexiblen Einsatzes und der hervorragenden Organisation der sechs Betreuer wurde aus der kurzfristigen Notlösung ein rundum gelungener, actionreicher Ferientag, den die Kinder so schnell sicher nicht vergessen werden.